MUSEALVEREIN GMUNDEN

Neueste Mitteilung unseres Vereinsobmanns August Mayer vom 15. Juli 2022
Sie verfolgen sicher mit Interesse die Vorgänge und die Diskussion um den Toskanapark in den letzten Tagen und Wochen mit großem Interesse. Ich möchte Ihnen dazu mitteilen, dass ich mich als Musealvereinsobmann bereits 2021  nach Gerüchten, dass der Park „angeknabbert“ werden soll, dagegen ausgesprochen habe und mich mit sorgenvollen Briefen an das Denkmalamt in Wien und in Linz und unseren Bürgermeister gewandt habe und auf den bestehenden Denkmalschutz hingewiesen habe. Der öffentliche Zugang wird auch jetzt immer betont und die Erhaltung der Wege für die Öffentlichkeit versprochen. Es geht aber nicht nur um die Erhaltung, sondern vor allem darum, dass die Wege entlang der Ufer („Stoneboroughpromenade“) auf keinen Fall verlegt werden dürfen. Von dort hat man die besten Ausblicke auf das Schloss Ort, auf Gmunden, den See und die Bergwelt! Ich hoffe, dass das alle Verantwortlichen auch so sehen und der Denkmalschutz ernst genommen wird! Ein Hotel ist wichtig für unsere Stadt, aber die Parkanlage muss für alle so erhalten bleiben!
Auch in der Angelegenheit des Innenhofes des Karmelitinnenklosters habe ich mich an das Bundesdenkmalamt gewandt und auf die erhaltenswerte „Muschelgruft“ der Nonnen hingewiesen. Beamte des Denkmalamtes haben den Innenhof bereits begutachtet und kommen hoffentlich zur Überzeugung der Schutzwürdigkeit des gesamten Ensembles. Diese grüne Lunge muss für Gmundens Bevölkerung als Park und Ruhezone – so wie der Kapuzinergarten – erhalten bleiben!
Unser engagierter Museumsleiter, Geologe und Musiker schreibt mir über einen Film bzgl. „150 Jahre Stadttheater Gmunden“:
"Jetzt hab‘ auch ich es auf die Theater-Bühne geschafft … ich war allerdings nur der spontane Lückenbüßer, aber hat trotzdem Spaß gemacht"!
Link: https://tv1.nachrichten.at/salzkammergut/sendung/2022_28/150_Stadttheater_Der_Film_/28655

Ich möchte Sie auch zur Eröffnung einer interessanten „Ikonenausstellung“ von Frau Irene und Herrn Loukas Seroglou in der Gmundner Spitalkirche einladen:
Eröffnung: Mittwoch, 3. August 2022, um 18.00, kleine Eröffnungsfeier
Wunderschöne IKONEN werden bis 18. August 2022 ausgestellt!

Unsere Spitalkirche wird 1000 Jahre alt! Nach Befürwortung des Vorstandes wird der Musealverein den Vorschlag unseres Museumsleiters Dr. Weidinger finanziell unterstützen, dass der Boden der Kirche mit Radar bzgl. der Lage der Grüfte aus dem 17. Jhdt. untersucht wird. Da werden spannende Ergebnisse erwartet!
Außerdem möchten wir bei den Grabtafeln im Durchgang kleine QR – Tafeln mit Übersetzungen der Texte anbringen, die die Brüder Eckhard und Holger Höllwerth bereits entziffert haben. Dann können alle Interessierten die Texte ansehen und lesen. Man kann dies übrigens bereits jetzt schon auf unserer Homepage machen!
www.gmundens-schaetze.at
Die Renovierung des Eingangsportals zum Durchgang wir der Verein auch mit 2.500€ unterstützen. Ca. 500.-€ sind Spenden der Mitglieder.

Sie sehen also, dass mit Ihren Geldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen sinnvolle Projekte unseres Museums unterstützt werden.
Ende August planen wir eine Führung im Stadttheater durch die Ausstellung „150 Jahre Stadttheater Gmunden“. Sie erhalten eine extra Einladung, wenn der genaue Termin feststeht!

Neues Buch von Holger Höllwerth erschienen: „Jüdinnen und Juden in Gmunden“
Unser Historiker und Vorstandsmitglied hat sich akribisch mit der einstigen jüdischen Gemeinde Gmundens beschäftigt und neue Quellen und Unterlagen für dieses Buch erschlossen und verwendet. Eine wichtige Arbeit von Dr. Heinrich Marchetti war die Grundlage für sein neues Buch. Die Ergebnisse und Forschungen Marchettis sind in der „Gmundner Chronik von Karl Piringer, Band IV auf 129 Seiten erschienen. Holger Höllwerth hat die bereits vorhandenen Daten übersichtlich für den Leser aufbereitet und mit den Ergebnissen aus den neuen Quellen, Fakten, Daten und Namen in wissenschaftlicher Art ergänzt. Diese neue Entwicklung und die Veröffentlichungen im Internet zeigen den allgemeinen Wunsch nach Wiedergutmachung von NS- Verbrechen. Österreicherinnen und Österreicher waren nicht nur Opfer, sondern auch Täter.
Holger Höllwerth hat mit diesem Buch das Schicksal der Gmundner Jüdinnen und Juden sehr offen aufgezeigt und das Leben der jüdischen Randgruppe und deren Bedeutung für Gmunden gewissenhaft beschrieben. Es ist ihm auch gelungen, Beziehungen zwischen der Minderheit und der nichtjüdischen Bevölkerung Gmundens darzustellen.
Viele Schicksale und Vorkommnisse machen den Leser nachdenklich und berühren! Ein großes „Danke“ an unser Mitglied Holger Höllwerth für diese aufwändige Arbeit und für sein Engagement in dieser Sache. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass Holger Höllwerth sich auch für die Errichtung eines Denkmales für die Gmundner NS-Opfer eingesetzt und in den „Gmundens - Schätzen“ auf der Homepage einen interessanten Beitrag über den „Jüdischen Friedhof“ in Gmunden verfasst hat.
Dieses lesenswerte Buch mit dem Titel „Jüdinnen und Juden in Gmunden“ mit 138 Seiten, erhalten Sie im Gmundner Buchladen „POETENBLAU“ in der Theatergasse 16 und im „COPY-SHOP“ in der Bahnhofstraße 22a um 18€.
August Mayer, Obmann des Musealvereins

Halbtagesfahrt zum  „Solarcampus" und zum Museum "Kitzmantelfabrik“ Dieser Halbtagesausflug fand am 3. Juni 2022 statt, 23 Personen nahmen daran teil. Herr Baumgartner von der Energie AG OÖ. empfing uns in Eberstalzell am Solarcampus und bot gleich Kaffee und Getränke zur Begrüßung an. Es folgten zwei Filme über den Bau der Solaranlage und über die verschiedensten Leistungen und Angebote der Energie AG. Natürlich muss Werbung für das Unternehmen sein! Der „Getränkeempfang“ und die Führung waren ja kostenlos!Im Anschluss daran wurde uns anhand einer Powerpointprojektion die Wirkungsweise, die Energieeffizienz, der chemische Vorgang der Stromgewinnung, die Wetterabhängigkeit und die Einspeisung in das allgemeine Stromnetz gezeigt. Viele Fragen und Eigenbeiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergänzten diese Präsentation. Die gesamte Anlage ist mit 8.000m² Photovoltaikpaneelen bestückt und erzeugt 1 MW Strom, der zur Gänze in das Netz eingespeist wird. Herr Baumgartner zeigte uns auch die neuen Wechselrichter, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln.

Im Anschluss an dieses technische Programm, das in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung gewinnt, besuchten wir das Museum „Kitzmantelfabrik“ in Vorchdorf, wo uns schon Koll. Alfred Hollinetz und Herr Hubmer erwarteten. Besonders interessant waren die große Pfeifensammlung, die Spindeluhren der ehemaligen Uhrmacherfamilie Krumhuber aus Vorchdorf und die verschiedenen Schuhe der Firmen Kitzmantel und Kastinger. Die ehemalige Ledererzeugung und Gerberei, Funde aus der Römerzeit und Gegenstände aus der heimatlichen Sammlung des Museums waren auch Thema der Führung. Diesen interessanten Nachmittag ließ man im Gasthof Ziegelböck bei einem Imbiss und bei Getränken ausklingen. Obmann August Mayer bewarb auf der Heimfahrt die kommende Fahrt am 17. September 2022 mit der Steyrtalbahn nach Molln zur Maultrommelerzeung und zu einem ehrwürdigen Schmiedebetrieb.

Ein Teil der Gruppe im Museum Kitzmantelfabrik

Spindeluhren der Uhrmacherfamilie Krumhuber in Vorchdorf

Über 400 verschiedene Pfeifen werden präsentiert.    Schuhe aus der ehemaligen Lederfabrik Kitzmantel   Ein ehemalige Arbeitsraum der  Lederfabrik Kitzmantel im 1. Stock
ist heute ein Raum für Veranstaltungen.
Fotos und Bericht von August Mayer

Halbtagesfahrt zum Schaukraftwerk „Gschröff“ bei Steyrermühl und zum Traunfall
Die Idee zu dieser Halbtagesfahrt hatte Herr Josef Thallinger. An der Fahrt   nahmen am Nachmittag des 6. Mai 2022 26 Personen teil. Herr Thallinger gab zunächst eine Übersicht über das Kraftwerk, über die Baugeschichte und über die Bedeutung des Objekts in früherer Zeit. Weiters informierte er über die Strompreisentwicklung bis in die Jetztzeit. Im Anschluss daran wanderten die Teilnehmer/-innen eine kurze Strecke zum Kraftwerk und besichtigten dieses „Kulturdenkmal“ und die laufenden Turbinen durch eine große Glasscheibe. Das heutige „Schaukraftwerk“ wurde 1888/89 errichtet, zwei Jonval-Turbinen erbrachten eine Leistung von ca. 400 PS. Man versorgte mit dem Strom natürlich die Papierfabrik Steyrermühl, das gesamte Fabriksareal und sogar die Ortschaft. Mit weiteren derartigen Kraftwerken wurden später auch Laakirchen und Gmunden mit Strom versorgt. Damit konnte auch zur Spinnerei und Weberei Theresienthal Strom geliefert werden.

Turbinenhaus des Schaukraftwerkes „Gschröff“ und das Kraftwerksgebäude an der Traun

 Im Anschluss an die Besichtigung des Kraftwerks und nach dem Spaziergang zurück zum Bus fuhr die Gruppe zum Traunfall. Zwei kompetente Mitglieder des Vereins „Traunfall“ führten uns zu den tosenden Wasserfällen hinunter und durch die gedeckte Brücke über die Traun zu den alten Gebäuden entlang des ehemaligen Kanals. Dort wurde besonders die Zeit der Schifffahrt mit den beladenen Salzzillen durch den „Holzkanal“ besprochen und mit Bildern erläutert. Im Gasthaus Kastner bedankte sich Obmann August Mayer bei den beiden „Traunfallführern“ und bei Herrn Josef Thallinger und überreichte kleine Geschenke. 

Der Traunfall führte nach den Regenfällen besonders viel Wasser, es war ein tolles Schauspiel!
Alle Fotos: August Mayer

Führungen durch die neue Ausstellung TRAM 
im Kammerhofmuseum fanden am 13. April 2022 um
um 16.30 Uhr und 17.30 Uhr in 2 Gruppen statt.

Trotz Corona erfolgte Neuwahl des Vereinsvorstandes
Die auf Grund von Corona schriftlich durchgeführten Wahl des Vereinsvorstandes brachte folgendes Ergebnis:
Es wurden 85 Stimmen abgegeben. Von diesen war nur eine ungültig. Der Wahlvorschlag wurde also fast einstimmig angenommen. Streichungen und Änderungsvorschläge gab es keine.
Somit besteht der Vorstand aus folgenden Personen:

Obmann: OSR Dipl. Päd. August Mayer; Obmannstellvertreter: Bgm. Mag. Stefan Krapf
Schriftführerin: Mag. pharm. Renate Hipfinger; Schriftführerstellvertreter und Betreuer der Homepage: Mag. Holger Höllwerth
Kassier: Dr. Fritz Reinitzhuber
Kassierstellvertreter: Mag. Eckhard Höllwerth
Rechnungsprüfer: Herwig Hipfinger und Joseph Thallinger

Sitz und Stimme haben im Vorstanhaben:
der Bürgermeister Mag. Stefan Krapf, der Kulturreferent Dr. Andreas Hecht und der Kustos des Museums Dr. Johannes Weidinger.

Als Beiräte arbeiten im Vorstand mit (in alphabetischer Reihenfolge):
 Andessner Manfred, Leiter des Kulturamtes, Stadtpfarrer Mag. Geyrhofer Gerald, Grill Ursula, Födinger Bernd, DI Dr. Löcker Herbert, Dr. Rumpf Elisabeth, Mag. Schießer Heinz, Kons. Dir. a. D. Spitzbart Ingrid, Dr. Steinkogler Beate  und OSR Dipl. Päd. Zemann Christine

Keramikkrippe fürs Museum gekauft
Der Verein hat fürs Museum von einer betagten Dame eine Krippe  mit der Hals, zwei Salzträgerfiguren und 6 Kleinkeramiken von Operndarstellungen zu einem Sonderpreis von € 500 gekauft. Herr Bernd Födinger hat zu der ehemaligen Keramikerin seiner Keramikfirma den Kontakt hergestellt und gemeinsam mit Obmann August Mayer den niedrigen Preis ausgehandelt. Im Museum freut man sich über diese Spende sehr.

Die angekaufte Keramikkrippe mir Hald

Die 2 Salzträger

Aussendung des Obmanns August Mayer Februar 2022                     
Sehr geehrte Damen und Herren! Verehrte Mitglieder!
Die Ansteckungszahlen sind erschreckend! Viele von uns gehören einer Risikogruppe an, daher muss die Generalversammlung mit Neuwahl in Abstimmung mit dem Vorstand und der Bezirkshauptmannschaft schriftlich erfolgen, denn die Gefahr einer Ansteckung ist zu groß und die Gesundheit von uns allen geht vor!
1. Kurzbericht des Obmannes:
Der Mitgliederstand unseres Vereins beträgt dzt. 248 Personen. Es gab in den letzten 3 Jahren einen Austritt und 14 Neubeitritte. Die letzten Beitritte sind Dr. Andreas Hecht, Bernd Födinger, Dr. Gerhard Buchinger aus Wien und Dr. D’Andrea Alessandro aus Italien. Leider starben in den letzten Wochen auch drei Vereinsmitglieder. Es sind dies Dr. Christian Dickinger, Komm. Rat Ludwig Gaffga und Horst Breitenberger.
Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren!
Stolz können wir auf Ankäufe für das Museum mit Ihren Beiträgen sein: Dokumente, Bilder und Fotos aus dem Nachlass des Baumeisters des Schlosses Cumberland, Rundspaden, drei Trauermärsche in Handschrift von J. E. Habert, und stolz sind wir auf den Ankauf eines Teiles einer Schleiss-Keramiksammlung aus einem Nachlass aus Linz.
Mehrere Mitglieder spendeten dem Museum schöne Objekte . Zwei möchte ich erwähnen: Danke hier besonders Herrn Hans Wagneder (Kupferkessel), einer Spenderin, die anonym bleiben möchte für schöne Chroniken und Frau Puxkandl (Keramikengel).
Auch unsere Veranstaltungen können sich sehen lassen (ich erwähne nur ein paar!): Fahrt nach Garsten zum ehemaligen Stift (Wandteppiche) und zur Krippe nach Christkindl (Mag. Renate Hipfinger), Fahrten nach Radmer (Kupferbergwerk) und zum Erzberg oder in die VÖEST und zu den OÖN (Dr. Reinitzhuber), Fahrt nach Mondsee zum Pfahlbaumuseum oder nach Hallein zum Keltenmuseum oder zum Brucknermuseum nach Ansfelden und in die Pralinenwelt „Wenschitz“ (August Mayer), der Besuch der Kalvarienbergkirche (Pfarrer Mag. Geyrhofer), Besuch der Ausstellung in Traunkirchen (Führung Dr. Elisabeth Rumpf). Dazu kamen eine Buchpräsentation von Mag. Heinz Schießer und Vorträge von Dr. Satzinger, Mag. Schießer und Dr. Weidinger sowie eine Präsentation der Broschüre „Keramikspuren“ durch den Obmann. Erwähnenswert ist auch unsere vereinseigene AusstellungGmundens Schätze“ mit über 140 Exponaten der Mitglieder und mit über 400 Besuchern. Es gab eigenes Führungspersonal bzw. auch Führungen bei der „Gisela-Ausstellung“. Führungen machten: Dr. Weidinger, Kons. Ingrid Spitzbart, Dr. Günther Stadlmayr, Dr. Fritz Reinitzhuber, Ulrike Grill, Josef Thallinger und August Mayer.  

Als Obmann konnte ich über 7.500 € für die Restaurierung des Bildes Hannah bringt Samuel zu Eli“ (Spenden aus der Wirtschaft aber auch von Mitgliedern!) sammeln, dadurch ist die Restaurierung Konservierung ausfinanziert! Ich habe mich für die Erhaltung des Innenhofes des Karmeliterklosters und für die Erhaltung eines sensiblen Teiles des Toskanaparks mit vielen Briefen an wichtige Entscheidungsträger eingesetzt.
Ein großes Projekt mit den „Freunden der Stadt Gmunden“ konnte abgeschlossen werden. Insgesamt 66 Tafeln mit QR -Code an historischen Gebäuden wurden montiert. Es waren eigentlich ereignisreiche drei Jahre, wobei im Kurzbericht nicht alles Platz fand!
Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern des Vorstandes für die Arbeit in den letzten drei Jahren ganz herzlich!
2. Kassenbericht von Hans Georg Knauss:
Per 31.12.2020 betrug der Kontostand 17.020,69 €. Es gab Gutschriften in Höhe von 4719,70 € (z.B. Mitgliedsbeiträge, Spenden, Druckkostenbeiträge) und Lastschriften in Höhe von 5.517,02 € (z.B. Projekt Häusertafeln, Ankauf Keramiken, Porto). Das ergibt einen Kontostand von 16.223,37 € per 31.12.2021. Es geht uns also finanziell gut!
3. Prüfbericht:
Die Vereinskasse und die Belege wurden durch die beiden Kassenprüfer Herwig Hipfinger und Dr. Fritz Reinitzhuber geprüft und in Ordnung befunden. Ein schriftlicher Prüfbericht liegt vor, und es wird darin dem Kassier die vorbildliche Kassenführung bestätigt. Der Vorstand erteilte dem Kassier einstimmig die Entlastung. Herzlichen Dank an Herrn Knauss für seine umsichtige Kassenführung! Aus persönlichen Gründen tritt er allerdings nun als Kassier zurück.
4. Änderungen im Vorstand und bei den Beiräten:
Dr. Reinitzhuber hat sich bereit erklärt, die Stelle des Kassiers zu übernehmen. Neu im Vorstand ist Dr. Andreas Hecht. Er ist seit der letzten Gemeinderatswahl der Vorsitzende des Kulturausschusses. Neu als Beiräte im Verein sind Ulrike Grill und Bernd Födinger.
5. Zahlung der Mitgliedsbeiträge:
Ich ersuche Sie wie in den vergangenen Jahren um Überweisung des Mitgliedsbeitrages in Höhe von 10.-€ entweder per Erlagschein oder „online“ auf unser Konto: Musealverein Gmunden, Kto. Nr. AT91 3451 0000 0954 2044. IBAN:RZOOAT2L510 Bitte mit Namen! DANKE!
6. Neuwahl des Vorstandes:
Der Vorschlag des Vorstandes ist in der Folge auf einem eigenen Blatt angeführt. Senden Sie bitte Ihre Abstimmung bis spätestens 25. Februar 2022 an das Museum der Stadt Gmunden, z.Hd. Dr. Johann Weidinger, Kammerhofgasse 8, 4810 Gmunden, Kennwort: WAHL oder geben Sie bitte ein Kuvert mit dem Kennwort WAHL an der Museumskasse ab, Sie können auch ein Mail senden.
Die Stimmen werden gesammelt und von 3 Personen am 25.2.22 ausgezählt (Dr. Weidinger, Mag. Holger Höllwerth und Ingrid Spitzbart). Man kann auch per Mail abstimmen: a.mayer@traunseenet.at
Das kann nicht manipuliert werden, ich muss die Mails ausdrucken und im Museum abgeben! Das ist keine übliche Wahl, aber sie ist demokratisch, und wir haben ein Wahlergebnis, das belegbar ist. In Pandemiezeiten ist das so schwierig, es geht aber nicht um den Bundespräsidenten! Auch bei einer normalen GV wird meistens per Handzeichen, also öffentlich abgestimmt. Das Ergebnis der Vorstandswahl wird per Mail mitgeteilt bzw. im Schaukasten im Durchgang beim Trauntor ausgehängt. Im nächsten Schreiben wird es ebenso bekannt gegeben.
Mein Dank ergeht auch an Dr. Johannes Weidinger und Kons. Ingrid Spitzbart für die gedeihliche Zusammenarbeit. BESUCHEN SIE BITTE IMMER WIEDER UNSER MUSEUM!


Musealverein hat 80 Lehmkrippenmanderl für das K-Hof-Museum angekauft
Die Krippenmanderl aus Lehm, die seit dem 18. Jahrhundert auf dem Land rund um Gmunden, vor allem in der Viechtau und in Traunkirchen, hergestellt wurden, gelten als Volkskunstschätze ersten Ranges. Es handelt sich dabei um naive bäuerliche Kunst, rohe Gegenstücke zu den hoch artifiziellen Krippenfiguren aus der Bildhauerdynastie Schwanthaler, die sich begüterte Städter leisten konnten. 80 dieser "Loahmmanderl", alle rund 200 Jahre alt, hat der Gmundner Musealverein kürzlich von einem privaten Sammler aus Ebensee erworben und sie dem K-Hof Kammerhof Museum zum Geschenk gemacht. Das Besondere an diesem Konvolut ist, dass neben bäuerlichen Figuren auch Szenen aus der Kindheitsgeschichte Jesu, wie dessen „Darstellung im Tempel“, seine „Beschneidung“, der „Kindermord zu Bethlehem“ sowie „Geburt“ und „Anbetung der Könige“, dabei sind. 

Museumsleiter Dr. Johannes Weidinger plant, die Figuren in der nächsten Krippenausstellung zu einer großen „Loahmmanderl-Krippe“ zusammenzustellen.

Kammerhofmuseum mit Krippenausstellung wieder geöffnet
Unser Museum ist  ab 17. Dezember wieder geöffnet! Da gibt es wirklich sehenswerte Krippen, wie die von Josef Untersberger, Glaskrippen und natürlich auch die Krippe von J. Georg Schwanthaler! Nutzen Sie bitte die Öffnungszeit, wer weiß, wie lange man noch ins Museum gehen darf.

KRIPPENAUSSTELLUNG 2021-22
K-Hof Kammerhof Museum Gmunden

Weihnachts-, Neujahrswünsche und Jahresrückblick des Obmanns
Verehrte Musealvereinsmitglieder!
Ich möchte Ihnen - so wie in den vergangenen Jahren - auch heuer wieder ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Gesundheit für 2022 wünschen!
Das Jahr 2021 war und ist von der Pandemie geprägt. Eine Veranstaltung konnte aber erfolgreich durchgeführt werden, das war der Besuch der Ausstellung „1000 Jahre Kloster Traunkirchen“.
In diesem Jahr konnten 6 neue Mitglieder verzeichnen und begrüßen. Leider gibt es auch zwei Mitglieder, die durch Tod aus unserer Mitte ausschieden und ein Mitglied trat aus Übersiedlungsgründen aus.
Unser Verein wurde oft in den Medien positiv erwähnt, mehrere museale Stücke konnten für das Museum durch Ihre Beiträge angekauft werden: Noten von J. E. Habert, Keramikobjekte von Schleiss, usw. Vereinsmitglieder spendeten verschiedenste Objekte für das Museum: Bücher, Fotos usw. Diese konnte ich Dr. Weidinger überreichen.
Das große Projekt mit den Tafeln an historischen Häusern in Zusammenarbeit mit den „Freunden der Stadt Gmunden“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Als Obmann habe ich es geschafft, das Geld für die Restaurierung und Konservierung des Bildes „Hannah bringt Samuel zu Eli“ vollständig zu sammeln. Das war sehr aufwändig. Spenden verschiedener Firmen und unserer Mitglieder halfen auch dabei! Das Bild wird dzt. restauriert!
Ferner galt es durch dringende Briefe an die entsprechenden Stellen die Dringlichkeit und Erhaltenswürdigkeit für die Öffentlichkeit zu dokumentieren (z.B. Gefahr des Verkaufes des Innenhofes des Karmeliterkloster, Gefahr der Umsiedlung unseres Museums in das Seeschloss Ort, Gefahr für die Promenade an der Ostseite des Toscanaparks durch Verkauf an die Hotelbetreiber usw.
Unsere zwei Homepages wachsen und wachsen durch die vielen Beiträge von bereits sechs Autorinnen und Autoren, sie ist immer aktuell! Danke dafür!
Sie sehen also, dass es genug Arbeit zu tun gab und unser Verein auch im Pandemiejahr erfolgreich war.
Für die gemeinsame Arbeit des Vorstandes, insbesondere beim Kassier, bei der Schriftführerin, beim Homepagebetreuer, bei den Kassenprüfern, bei Dr. Weidinger und bei Frau Spitzbart usw., bedanke ich mich aufrichtig, wir sind ein gutes Team!
 Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstandes ein fröhliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2022!

Ehrenurkunde für Obmann August Mayer
Oberschulrat August Mayer und sein Team haben in den letzten Jahren kaum ein Mittel ausgelassen, um die Historie Gmundens zu erforschen und mit dem K-Hof Kammerhof Museum zeitgemäß und spannend zu vermitteln. Dies geschah in Form von historischen Ausstellungen, lokaler Geschichtsforschung „von unten“, Broschüren wie z. B. die über Keramikkunst im öffentlichen Raum oder die auf Straßenschildern und einer opulenten Website gestützte Dokumentation historischer Häuser. Der Verbund Oberösterreichischer Museen honorierte August Mayers Verdienste für den Musealverein mit einer Ehrenurkunde. Sie wurde ihm am 19. November 2021 in Linz überreicht. August Mayer gibt sich äußerst bescheiden: „Die Ehrung gebührt allen im Musealverein, einer hoch motivierten Gruppe, die tolle Projekte in die Tat umsetzt."

Weihnachstveranstaltung abgesagt
Wegen des bis bis 17.12.2021 in OÖ dauernden Lockdowns muss auch unsere geplante Weihnachtsveranstaltung absagt werden. Es wäre schon alles geplant gewesen: Herr Thomas Schneebauer hätte mit der Harfe und mit seinem Klangbogen die Veranstaltung musikalisch umrahmt. 

Dr. Andreas Hecht wird in den Vorstand kooptiert 
Herr Dr. Andreas Hecht wird als neuer Obmann des Kulturausschusses gemäß unseren Statuten in den Vorstand kooptiert und bei der Generalversammlung im Februar 2022 in diesem aufgenommen. 

Fahrt zur Landesausstellung in Steyr abgesagt
Auf Grund zu vieler Corona-bedingter Ausfälle musste die für 4. November 2021
angesetzte Veranstaltung abgesagt werden.

1000 Jahre Kloster Traunkirchen
Erstmals nach langen Covid-Unterbrechung bot der Gmundner Musealverein  diese Veranstaltung am Samstag, den 2. Oktober 2021 an. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung. 17 Personen reisten bei herrlichem Wetter per Schiff an, die anderen individuell im eigenen Auto. Nach der Schilderung der tragischen Liebesgeschichte durch Obmann August Mayer, die sich im Kloster abgespielt hat, eröffnete unser Vereinsmitglied und Kuratorin der Ausstellung Frau Mag. Dr. Elisabeth Rumpf–Marks die Führung im Klosterhof, denn die  Ausstellung "1000 Jahre Kloster Traunkirchen" ist in Form von 20 „Rollups“ in einem sehr engen Gang aufgebaut. Unsere kompetente Führerin informierte dann bei den einzelnen Schautafeln den Wandel des Klosters im Laufe der vielen Jahrhunderte. Zuerst wird die 550-jährige Geschichte des ehemaligen Frauenkonvents der Benediktinerinnen sowie deren Niedergang nach der Reformation dargeboten. Im Jahr 1573 kam es zur Auflösung des Frauenkonvents. Auch das Schicksal der letzten Äbtissin wurde erklärt. Die Jesuiten übernahmen 1622 das Kloster, bauten die Kirche aus, führten die Fronleichnamsprozession auf dem See ein und betrieben die Rekatholisierung der Bevölkerung. Im Jahr 1773 wurde schließlich der Jesuitenorden aufgelöst, und so endete das Klosterleben. Zu erwähnen ist auch, dass unser Mitglied Prof. Mag. Eckhard Höllwerth für viele Übersetzungen bei dieser Ausstellung aus dem Lateinischen verantwortlich war. Dafür herzlichen Dank!
Die Teilnehmer besichtigten im Anschluss individuell die Ausstellung ARCHEKULT mit den Gräberfunden in und um Traunkirchen und zum Abschluss das Handarbeitsmuseum. Ein Gang durch Kirche und durch den Friedhof schloss den Besuch in Traunkirchen ab und die Teilnehmer, die mit dem Schiff angereist waren, fuhren in der herrlichen Abendsonne nach Gmunden zurück.

Dr. Rumpf bei der Führung

Gründungsbild vom Kloster Traunkirchen

Bericht des Obmanns August Mayer
Während der Pandemie waren viele Damen und Herren unseres Vereins sehr fleißig. Das Projekt der Tafeln für historische Häuser ist bereits im Endstadium, Mag. Holger Höllwerth leistete die Hauptarbeit für die geschichtliche Aufbereitung, Die Tafeln werden an die Hausbesitzer ausgeliefert. Eine ausführliche Broschüre wurde erstellt und alle Mitglieder erhalten ein Exemplar (nähere Infos weiter unten!). Umfangreiche Briefe bzgl. Gefährdung und Privatisierung von Teilen der Toskana Halbinsel und des Klostergartens ergingen an das Denkmalamt, die Stadtgemeinde usw., wir setzten uns für die Erhaltung des Inventars der alten Salzkammergutapotheke ein, die Sammlung für die Renovierung des Torbogens bei der Spitalkirche unter den Mitgliedern ergab 470,00 €, danke für diese Spenden! Ein Film über die Geschichte der Kösslmühle wurde gedreht (Mag. Holger Höllwerth und August Mayer), es gab Ausstellungsführungen bei der Giselaausstellung (Dr. Reinitzhuber, Dr. Stadlmayr, J. Thallinger und A. Mayer), viele neue „Schätze“ wurden auf unserer Homepage beschrieben (Mag. H. Höllwerth, Dr. G. Stadlmayr, Dr. F. Reinitzhuber, U. Grill, J. Thallinger, A. Mayer). Bitte, besuchen Sie diese Seiten:     www.gmundens-schaetze.at

Broschüre "Historisches Gmunden" für Vereinsmitglieder
Nun zu der  oben angekündigte Mitteilung bzgl. der Broschüre über die Tafeln der historischen Häuser. Sie ist bebildert, umfasst ca. 60 Objekte und es gibt einen QR Code darin, der zu einem erweiterten Text führt und dann wieder weiter zu unseren „Schätzen“ auf unserer Homepage. Die Aussendung würde unserem Verein sehr viel Geld kosten (2,75 € pro Stück!). Daher bitten wir Sie, diese Broschüre im Museum in Gmunden abzuholen. Termine: Mi. bis So. während der nächsten 3 Wochen jeweils in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Wenn das jemandem nicht möglich ist (weit entfernte Wohnung oder Orte, aus Altersgründen, Krankheit usw…..), wird die Broschüre selbstverständlich zugesandt. Bitte, melden Sie sich per Mail bzw. Brief oder Telefon mit Angabe der Zustelladresse! Wir freuen uns über einen freiwilligen Druckkostenbeitrag, eine „Freiwillige Spende“, die Sie auch mit dem beiliegenden Erlagschein bzw. online überweisen können.
Danke für Ihr Verständnis, Sie helfen damit dem Verein Geld zu sparen.

Restaurierung eines Gemäldes von Julius Benno Hübner
Unser Museum besitzt seit vielen Jahren einen erstrangigen Schatz, ein Bild von Julius Benno Hübner (geb. 27.1.1806 in Oels in Schlesien, gest. 7.11.1882 in Dresden), das viele Jahre als verschollen galt. Es war und ist schon eine kleine Sensation, dass Dr. J. Weidinger und Frau Konsulentin Ingrid Spitzbart diesen Depotfund in unserem Museum machten und genau recherchierten, um die Bedeutung des Bildes zu erkennen. Hübner schuf ca. 650 Werke, sie sind auf 58 Standorten in Europa und Nordamerika verteilt. Seine Bilder hängen in berühmten Museen wie z.B. in New York im Metropolitan Museum of Art, oder in Basel, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und in Wien in der Albertina usw.! Und jetzt ist ein lange verschollenes Bild in unserem Museum in Gmunden entdeckt worden.
Das Bild (Öl auf Leinwand, 230 x 190) heißt „Hannah bringt Samuel zu Eli“ und wurde 1850 von Hübner geschaffen und signiert. Es ist eine Schenkung aus dem Jahre 1922 an das Kammerhofmuseum von Frau von Schuch-Mankiewicz. Es wird die Situation dargestellt, in der Hannah ihren Sohn Samuel zu Eli bringt. Sie erfüllt damit ein Gelübde, das sie dem Priester Eli gab, dass sie als unfruchtbare Frau, ihm ihren Sohn übergibt, wenn sie einen Sohn gebären sollte. Es war dies Samuel, der von dieser Zeit an bei Eli Dienst tat.
Dieses Bild ist in unserer Spitalkirche in Gmunden ausgestellt und im Rahmen eines Museumsbesuchs zu besichtigen.
Leider ist das Bild durch die lange Lagerung im Depot beschädigt und restaurierungsbedürftig bzw. muss man auch dringend Konservierungsarbeiten durchführen lassen. Diese Arbeiten würden lt. Voranschlag ca. 6.000.- € kosten. Das Museum kann diesen Betrag nicht finanzieren. Obmann Mayer versucht einen Teil der Kosten  durch Spenden hereinzubringen,um dieses Bild für Gmunden und unser Museum zu erhalten.

Video über die Geschichte der Kösslmühle im Internet 
Musealvereinsobmann August Mayer und Holger Höllwerth sind dem Ruf einer Filmfirma gefolgt und haben mit ihr ein Video zur Geschichte der Kösslmühle gedreht. Der Initiator und Produzent war Herr Mag.art. Ernst Spiessberger von „Zitronenwasser“. Das Video kann man ansehen, indem man diesen Link anklickt in die Suchzeile des Browsers einfügt.

"https://youtu.be/tYdFXLyNkdM".

"Gmundens Schätze" - immer wieder neue Einträge 
Es gibt wieder mehrere neue Beiträge auf unserer Homepage www.gmundens-schaetze.at! Z. B. die Linzer Straße, den Museumsplatz, den Evangelischen Friedhof und die Pestsäule, einige historische Häuser usw. Alle Beiträge sind sehr sehr informativ! Danke an die Gestalter (Mag. Holger Höllwerth, Dr. Günter Stadlmayr, Frau Ursula Grill und Obmann August Mayer)! Klicken Sie bitte unsere Homepage an!

Neue Wappentafeln an historischen Gebäuden in Vorbereitung
Am Projekt „Neue historische Tafeln“ für Gmunden, in Zusammenarbeit mit den „Freunden der Stadt Gmunden“, wird fleißig weiter gearbeitet. Viel Arbeit wird bei dem Projekt der Erneuerung der Tafeln an historischen Gebäuden in Gmunden erledigt. 61 Tafeln sollen es werden, die mit einem QR-Code versehen sind. Mag. Holger Höllwerth leistet hier die Hauptarbeit und verfasste Kurztexte für die Tafeln und Texte für den QR-Code. Dieser Code kann mit dem Handy abfotografiert werden, dann erhält man genaue Infos über das Gebäude, auch in Englisch. Dieses Projekt, das über 40.000.-€ kosten wird, wird mit den Freunden der Stadt Gmunden, mit der Stadtgemeinde und mit dem Tourismusverband durchgeführt. Das Geld kommt zum Großteil von der „LEADERFÖRDERUNG“.

Protestschreiben des Obmanns hatten Erfolg
Er verfasste Briefe an das Bundesdenkmalamt in Linz und in Wien mit den Hinweisen auf die Absicht der Bauträger, dass Gefahr bestand, dass ein Teil der Halbinsel Toskana für eine Badeanlage abgetrennt werden könnte. Das konnte verhindert werden, der Park bleibt für die Öffentlichkeit lt. Gemeinderatsbeschluss erhalten.

Neue Objekte für das Museum erworben 
Ankauf von einem Nachfahren von Hofbaumeister Wilhelm Rundspaden
großes Buch mit Plänen von Schloss Cumberland, einem Portrait von Hofbaurat Wilhelm Rundspaden, Dokumente und Zeugnisse, eine Goldmünze der Königin Mary usw. Damit hat unser Museum auch einige Objekte aus dem Nachlass von Rundspaden, der am evangelischen Friedhof in Gmunden begraben ist. 
Herr Hans Wagneder übergab dem Museum einen  Kupferkessel der Kupferschmiede Putz und ein altes Holzwappen unserer Stadt im Beisein des Obmannes. 


Portrait von W. Rundspaden


Darstellung der Waffensammlung im Schloss Cumberland aus dem angekauften Buch von Wilhelm Rundspaden

Präsentation der Broschüre "Keramikspuren..."
Unser Obmann August Mayer hat am Dienstag, den 20. Oktober 2020 um 19 Uhr im Kammerhofmuseum in Anwesenheit des Bürgermeisters Mag. Stefan Krapf, des Leiters des Museums Dr. Johannes Weidinger und über 50 Besucher(inne)n seine  Broschüre mit dem Titel: „KERAMIKSPUREN im Außenbereich Gmundner Häuser und im Innenbereich öffentlicher Gebäude“ vorgestellt. Diese Büchlein wurde bei der Präsentation zu einem   SUBSKRIPTIONSPREIS von € 5,00 angeboten!

Renovierung des Portals beim Eingang in die Spitalkirche  
Der Vorstand hat bei einer Führung in unserer Ausstellung beschlossen, die Renovierung des Portals beim Eingang in die Spitalkirche mit € 2000.- zu unterstützen. Es steht unter Denkmalschutz und wurde sehr mangelhaft ausgebessert. Überzeugen Sie sich selbst davon, wenn Sie durch den Durchgang gehen. Dr. Weidinger hat uns auf diese Mängel aufmerksam gemacht! Wir bitten aber weiterhin auch um Spenden der Mitglieder für diese Renovierung. Einige Spenden sind schon eingelangt, danke dafür! Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. € 10.000.-. Den Großteil werden die Stadtgemeinde und das Denkmalamt übernehmen (müssen). Jeder kleine Betrag hilft dabei! Bitte überweisen Sie mit dem Kennwort „Portal bei der Spitalkirche“ ihre finanzielle Unterstützung an den Musealverein:
Kto.-Nummer:AT91 3451 0000 0954 2044. Danke!!!

Musealvereinsvorstand begeistert von der Mitgliederausstellung
Am 17. Juni 2020 fand um 10 Uhr auf Anregung von Herwig Hipfinger eine Spezialführung durch diese Ausstellung statt. Musealvereinsobmann August Mayer ließ es sich nicht nehmen, den erschienenen Vorstandsmitglieder persönlich die Objekte näher zu bringen. Da er das Projekt dieser Ausstellung selbst entwickelt hat und bei der Annahme der Objekte und der Platzierung derselben fast immer zugegen war, wusste er natürlich über jedes Objekt Bescheid. Einige stammten außerdem aus seinem Fundus. Die Führung durch die Ausstellung wurde daher besonders informativ, aber auch sehr amüsant. Man staunte darüber, wie viele Schätze sich in den Wohnungen und Häusern unserer Mitglieder befinden! Detail am Rande: Es wären insgesamt sogar 140 statt „bloß“ 138 Objekte ausgestellt worden, hätten nicht zwei Vereinsmitglieder ihre Schätze zum Zeitpunkt der Anlieferung nicht mehr gefunden. Allgemeiner Tenor: Diese Ausstellung ist in jedem Fall sehenswert, und die Arbeit von Obmann Mayer, Dr. Johannes Weidinger und von Schriftführerin Mag. Renate Hipfinger zu deren Realisierung nicht hoch genug zu würdigen!!! 


Die Teilnehmer/-innen an dieser Spezialführung

Mitgliederausstellung im Kammerhofmuseum
Trotz der Corona-Krise wurde die Mitgliederausstellung am 13. und 14. Mai 2020 aufgebaut. Sie ist ab 20. Mai zu besichtigen, allerdings nur gegen Voranmeldung und mit Mund-Nasen-Schutz. 38 Mitglieder des Gmundner Musealvereins zeigen in einer Sonderausstellung ihre 138 „persönlichen Museumsstücke“. In dieser kuriosen Schau sieht man Keramiken von Schleiß bis Ohnsorg, Bilder und Gemälde Gmundner Maler, alte Spielsachen, besondere Bücher, Schmuckstücke, Uhren, Fotoapparate, Musikinstrumente und Andenken an die Großeltern oder Urgroßeltern.  Ein besonderes Highlight stellt die volkstümliche Darstellung des Grabes Christi in einer Glasflasche aus dem frühen 19. Jahrhundert dar.
Die Ausstellung bleibt bis zum 26. Oktober 2020 geöffnet.



Plakat und Flyer für diese Ausstellung

Einige Objekte aus dieser Ausstellung: